„Sylt kann Sonne“

4 11 2011

Heute hat sich Sylt von seiner besten Seite gezeigt: um uns die Abreise zu erschweren kam die Sonne raus, aber sie wusste nicht, dass wir eh erst fliegen, wenn sie im Meer versunken ist.

Früh gin’s erstmal nach Tinnum, Schockoladenmanufaktur und Frühstücken, dannach Bummel durch Westerland, Tee kaufen und die Gästekarte ausnutzen (Strandkorb in der Sonne) – danach kurz zum Packen zurück, und zum Blum an’s Bistro um die Ecke für ein Abschlussessen….
Weil dann noch Zeit blieb, ging’s nochmal an den Ortsrand von Wenningstedt erst zum Hünengrab Denhoog mit zugehöriger Friesenkirche und um zu beweisen, dass der „Kliffkieker“ das Lokal war, das schon mal abgerutscht ist und nun immer noch an der Düne liegt. Dort haben wir festgestellt, dass für die nächste Zeit ordentlich umgeräumt wird: Gosch zieht aus nem alten Haus ein paar Hundert Meter nach links um dem neuen Haus des Gastes den Blick auf’s Meer zu ermöglichen…..
Danach ging’s nochmal ein wenig am Strand entlang: Sonnenuntergang betrachten und dann zum Flughafen, denn da gibt’S ja 3 Terminals – wer weiss schon wo’s da weg geht 🙂
Luftbilder der Insel entfielen: am Hinweg alles in Wolken, am Rückweg nacht’s und damit Dunkel 🙁

um 22:00 waren wir dann wieder auf fränkischem Boden



Ein ruhiger Tag

3 11 2011

Heute mal spät raus, direkt ein paar hundert Meter zum Sylt-Aquarium – dort kann man mit Kuchen, Crepes und Kaffee ganz gut frühstücken – danach durch’s Aquarium geschlendert – viele kleine Becken mit Infos zu Flora und Fauna im Wasser rund um Sylt und auch ein paar exotischere Sachen. Ausserdem 2 Tunnel – einer mit typischen Nordseegetier und einer mit Haien.
Das Aquarium ist übrigens direkt an der Himmelsleiter – da geht’s ziemlich viele Trepppen auf die Dünen hoch und dahinter isses wohl sauglatt, denn es ist unheimlich viel gestreut…..

Später haben wir dann noch 2 Stammgäste von Kerstin „heimgesucht“ und sind dann in die „Sylter-Welle“ – Das Bad ist nett in den Dünen mit Blick auf’s Meer gelegen, bei den Rutschen und im Wellenbecken irres Kindergeschrei, das Aussenbecken etwas kühl. Der Saunabereich ist richtig toll, diverse Ruheflächen, verschiedene Dampfbäder und Saunen (die 90 und 100 Gradsaunen im Aussenbereich – der Rest innen) ein Meerwasser-Thermalbecken…..
Ein Übergang zu „Syltness“ für diverse Anwendungen ist möglich und die Zeit wird nicht auf die Badezeit angerechnet.

So kam es, dass wir erst nach 20Uhr das Bad verlassen haben und ein paar hundert Meter von unserer Unterkunft entfernt die „alte Friesenkate“ aufgesucht haben (Kerstin hatte die beim Vorbeifahren zufällig entdeckt) – richtig urig, wie bei Muttern – 2/3 der Karte in Plattdeutsch – tolles hochwertiges Essen, und von der Aufteilung kam man sich ständig wie ein Privatgast irgendwo in der guten Stube vor.
Jetzt noch schnell gebloggt und dann bricht auch schon der letzte Tag an!



Der Sylter Süden

2 11 2011

oder: der Wandertag…

Erst ging’s zu einem Frühstück nach Hörnum (das kleine Frühstück beinhaltet wirklich bloß die Semmel, 2 Scheiben Wurst und 1x Butter – Kaffe geht extra….) – ich hab mir zum Glück Spiegelei mit Krabben und Schwarzbrot gegönnt….

Dann ging’s erstmal zu Fuß um die Hörnumer Odde, nachschauen, was das Wasser Mittags so macht….
gefühlte tausendsiebzehndreißig Kilometer später mal durch die Ortschaft und mal schauen, wo ich gewohnt hätte in früherer Zeit (die haben dort eigene Offiziershäuser gehabt 🙂 )

Weiter ging’s zur Sansibar (Parkplatz ganz vorne wie immer – schließlich arbeiten die mit Mercedes zusammen) – dann festgestellt, dass es auch mittags schon gut voll ist und man in Sylt immer so sitzt, dass man die Vorbeigehenden sehen kann 🙂 – also weiter am Strand zur Samoa Bar (die mit dem Seepferd) – am Strand war’s wie beim Skifahren im Schneematsch: 2 Schritte vor, einen zurück!
Dort haben wir recht gut und zu vernünftigen Preisen im Strandkorb Matjes verspeist.
Zurück nach Norden über Rantum, das Hoteldorf ansehen und beim Sansibar-Outlet mal herzhaft gelacht, dann weiter um noch den Sylter-Osten zu erobern – also auf zum Mörsumer Kliff – auf dem Weg dahin sieht man, dass sich auch dort viel rührt und gebaut wird, es steht zu befürchten, dass der Syltvirus von Westerland/Kampen auch dort bald wild um sich greift (sehr viele Arbeiter müssen ja heute schon pendeln, weil es auf der Insel zu teuer ist).

Zum Schluss waren wir noch am Dammwärterhäuschen also dem östlichsten Ende der Zivilisation auf Sylt.
Nachher werden wir mal in Westerland bummeln und noch Essen gehen – vermutlich Fisch beim Blum 😉



Der Sylter Norden

1 11 2011

Von Nachbarn, die gar nicht da sind geweckt (der bestellte Elektriker hat Dosen gebohrt 🙁 ), ging’s auf zum Frühstück in die Kupferkanne – super Lokation die alten Bunker und tolles Frühstück.

Danach einmal quer durch Kampen an den Weststrand zur Sturmhaube. Spaziergang vom Parkplatz über den Strand (rotes Kliff) zum „Grand Plage“ – Saunieren am Strand haben wir uns verkniffen, aber Kerstin ist tapfer über den Hundestrand und hat nur immer wieder gesagt: „Warum können die nicht lesen, da steht doch „Hunde immer an der Leine“ 🙂 – danach auf den Dünen zur Bergtour: „Uwe-Düne“ die höchste Erhebung auf Sylt mit ca 50m.

Dann weiter nach List (kurzer Abstecher an einem Strandkorbhändler, der allerlei Gartensachen verkauft (50-70%) also nur noch ca 4000€ für einen Strandkorb inkl. Eisbehälter für den Schampus, Gartengarnituren auf 2000€ reduziert… also echte Schnäppchen.
Dann in das Ebniszentrum Naturgewalten (sehr interessant, auch ohne Kinder) und Kaffe im nördlichsten Café Deutschlands.
Zurück über den Ostrand der Insel vorbei an der teuersten Wohnmeile Deutschlands (Das Springerhaus (das vom Axel) war leider grad verkauft worden (für weit über 10 Mille) – muss aber scheinbar schon renoviert werden.
Über Keitum weiter nach Tinnum (Tee-Kontor und ein Designer Outlet (alles runtergesetzt Prada nur noch dreistellig und Gucci auch nicht mehr der Rede wert 😉 ) Wir haben doch nix gekauft – war ja alles von der letzten Saison…
Jetzt geht’s unter die Dusche und dann fein Essen: Jörg Müller wir kommen (übrigens zu Fuß – der ist keine 10min weit weg) – mehr dann morgen, vermutlich aus dem Süden und von der Sansibar…..